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Was ist ein Sechstagerennen?

Ein Sechstagerennen ist ein Bahnradsport-Wettbewerb, bei dem die weltbesten Radsportler in Teams starten. Sechstagerennen bieten das einzigartige Flair einer aufregenden Party mit toller Musik, die die Dramatik auf der Bahn unterstreicht, in Kombination mit spannendem Entertainment, welches dem Publikum neben dem Sport zusätzlich eine große Bandbreite an Show und Unterhaltung bietet.

Alle Teams bestehen jeweils aus zwei Rennfahrern, die an sechs aufeinanderfolgenden Abenden in verschiedenen Disziplinen mit aller Macht um die Siege kämpfen. An jedem Abend finden verschiedene Rennen statt, die sowohl in Schnelligkeit als auch in Ausdauer variieren.
In sämtlichen Disziplinen haben die Teams die Möglichkeit, Punkte zu sammeln, welche vorerst für die Reihenfolge in der Gesamtwertung ausschlaggebend sind. Sollte es einem Team zusätzlich gelingen, eine komplette Runde, den sogenannten Rundengewinn, herauszuholen, setzt sich das Team unabhängig von den Punkten an die Spitze. Durch Rundengewinne können sich die Teams im Gesamtklassement somit weit nach vorne arbeiten. Sollten mehrere Mannschaften in der selben Runde sein, entscheiden die gesammelten Punkte über Sieg und Niederlage.

In Berlin wird zusätzlich zum Rennen der Männer Wettbewerb der Frauen über 3 Tage sowie das spektakuläre 6-tägige Turnier der Sprinter ausgetragen. Ein Sechstagerennen vereint das Beste aus dem Bahnradsport mit einer grandiose Party-Atmosphäre!

SIX DAY BERLIN EVENT SEITE

DIE DISZIPLINEN: 6-Tagerennen der Elite

 

Das Zweiermannschaftsfahren, auch Madison genannt wurde beim Sechstagerennen erfunden und bildet das Herzstück eines jeden Sechstagerennens. Benannt nach dem „Madison Square Garden“ ist die Disziplin mittlerweile sogar bei Männern und Frauen olympisch.  Die Rennfahrer gehen jeweils in Zweierteams auf die Bahn und wechseln sich alle zwei bis zweieinhalb Runden mit dem sogenannten „Schleudergriff“ ab. Während immer nur einer der beiden Fahrer „im Rennen“ ist, fährt der andere Fahrer oberhalb der blauen Linie und wird abgelöst, sobald der Teampartner ihn einholt. Hochtaktisch ausgerichtet werden die Madison-Rennen, dem traditionellen Rennformat folgend, im Runden-Stil ausgetragen. Über einen Six Day-Tag verteilt finden oft verschiedene Variationen des Rennens statt: Die „kleine Jagd“ über 30 bis 45 Minuten oder das 60-minütige Madison Finale, welches als „große Jagd“ oft den Ausgang des gesamten Wettbewerbs bestimmt, sind klassische Madison-Beispiele.

Anders als bei vielen klassischen Rennen geht es bei dieser Disziplin zunächst nicht darum, als Erster über die Ziellinie zu fahren. Das Hauptgeschehen findet am Ende des Fahrerfeldes durch die sogenannte Ausscheidung statt. Angekündigt durch die Glocke, scheidet alle zwei Runden jeweils der letzte Fahrer des Fahrerfeldes aus. Dies wird so lange vollzogen, bis nur noch zwei Rennfahrer übrig sind, die dann in einem packenden Sprint um den Sieg kämpfen. In diesem Rennen zählen Rundengewinne nicht, allerdings gibt es das Ausscheidungsfahren auch als Team-Variante, in der sich die Fahrer im Madison-Stil ablösen.

In einem Derny-Rennen fahren die Rennfahrer jeweils hinter einem Schrittmacher, der sie auf einem Moped – Derny genannt – durch das Rennen führt. Sieger des Rennens wird der Rennfahrer, der nach der kompletten Renndistanz als erster über den Zielstrich fährt. Ausschlaggebend ist hier das Vorderrad des Sportlers.
Die Schrittmacher sind oftmals ehemalige Bahnradsportler und ihre Gesichtsausdrücke reichen von „unergründlich“ bis zu „äußerst unergründlich“. Da die Radsportler im Windschatten des Schrittmachers fahren, zeichnen sich Derny-Rennen durch hohe Geschwindigkeit aus. Das Gespann aus Schritttmacher und Rennfahrer wird durch ein Auslosungsverfahren ermittelt.

Beim Teamzeitfahren über zwei Runden gilt es, die schnellste Zeit über die Distanz von zwei Runden zu erzielen. Dabei haben die Teams zunächst 4 Runden Zeit, „auf Reisegeschwindigkeit“ zu kommen und dann voll in Pedale zu treten. Nur einer der beiden Fahrer wird gewertet, weshalb – je nach Taktik – ein Schleuderwechsel den zweiten Fahrer im Finale noch einmal beschleunigt.
Das Rennen „The Longest Lap“ ist eine neue Disziplin, die sowohl Technik als auch Explosivität verlangt. Nach dem ersten Startsignal dürfen die Fahrer die Startlinie nicht überfahren, sondern müssen warten, bis das zweite „richtige“ Startsignal ertönt. Die Dauer zwischen dem ersten und dem zweiten Signal ist nicht bekannt und somit wird das Starten zum Pokerspiel um die beste Ausgangsposition. Mit Stehversuchen und taktischem Geschick gilt es schließlich, maximal beschleunigend, innerhalb nur einer einzigen Runde, das ziel als Erster zu erreichen.

DIE DISZIPLINEN: frauen und Sprinter

Beim Scratch für Frauen starten alle Fahrerinnen gemeinsam. Siegerin ist, wer als erste die 10 Kilometer Distanz beeendet. Strategie und Taktisches Verständnis spielen bei dieser Disziplin eine große Rolle. Es ist ein klassischer Kampf zwischen Geschwindigkeit und Ausdauer.
Das Punktefahren ist ein Ausdauerevent, bei dem es darum geht, über 10 Kilometer so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Die Punkte werden alle 10 Runden in Zwischensprints vergeben und am Ende addiert. Das Rennen ist eine spannende Mischung aus taktischem Verständins, Ausdauer und Sprintvermögen! Auch der Umrunden des Gesamten Feldes ist in diesem Wettbewerb möglich und wird als sogenannter Rundengewinn gewertet, der mit Extrapunkten dotiert ist.
Das Punktefahren ist ein Ausdauerevent, bei dem es darum geht, über 10 Kilometer so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Die Punkte werden alle 10 Runden in Zwischensprints vergeben und am Ende addiert. Das Rennen ist eine spannende Mischung aus taktischem Verständins, Ausdauer und Sprintvermögen! Auch der Umrunden des Gesamten Feldes ist in diesem Wettbewerb möglich und wird als sogenannter Rundengewinn gewertet, der mit Extrapunkten dotiert ist.

Anders als bei vielen klassischen Rennen geht es bei dieser Disziplin zunächst nicht darum, als Erste(r) über die Ziellinie zu fahren. Das Hauptgeschehen findet am Ende des Fahrerfeldes durch die sogenannte Ausscheidung statt. Angekündigt durch die Glocke, scheidet alle zwei Runden jeweils die letzte Fahrerin des Fahrerfeldes aus. Dies wird so lange vollzogen, bis nur noch zwei Rennfahrer übrig sind, die dann in einem packenden Sprint um den Sieg kämpfen. In diesem Rennen zählen Rundengewinne nicht, allerdings gibt es das Ausscheidungsfahren auch als Team-Variante, in der sich die Fahrer im Madison-Stil ablösen.

Bei diesem Publikumsmagneten treten die Sprinter jeweils einzeln gegen die Stoppuhr an. Immer mehr Tempo aufbauend dauert es zweieinhalb Runden, bis die Sprinter die Höchstgeschwindigkeit erreichen und das Publikum, noch bevor die Glocke läutet, in begeisterte Raserei verfällt. Das Läuten der Glocke ist das Zeichen, nun mit maximalem Tempo zu fahren, da die Stoppuhr die Zeit zu messen beginnt und das Rennen 200 m später vorüber ist. Hiernach kommt der nächste Fahrer an die Reihe und der Wettkampf beginnt erneut.

Über eine Distanz von 3 Runden fahren die Sprinter mit ihren gewaltigen Oberschenkeln ein Rennen, das von Kraft, Taktik und Höchstgeschwindigkeit geprägt ist. Nachdem zunächst versucht wird, sich in die ideale Ausgangsposition für den eigenen Sprint zu begeben wird auf den letzten Metern maximal beschleunigt und versucht, als Erster über den Zielstrich zu fahren. Höchstgeschwindigkeiten weit über 60 Km/h sowie Millimeterentscheidungen, die mittels Fotofinish ausgewertet werden müssen, sind dabei keine Seltenheit.

Die Sprinter reihen sich an der Startlinie auf, während ein Schrittmacher die Bahn umkreist. Nachdem der Startschuss fällt, geht das Rennen los und die Fahrer folgen dem Schrittmacher. Sie kämpfen fünfeinhalb Runde lang um die beste Position hinter dem Schrittmacher, wobei es jedoch keinem Fahrer erlaubt ist, den Schrittmacher zu überholen. Dieser wird nach und nach immer schneller, bis er 50 km/h erreicht und verlässt zweieinhalb Runden vor Schluss die Bahn. Auf den letzten Metern heißt es dann „jeder gegen jeden“ und die Fahrer geben bei Geschwindigkeiten um die 70 Km/h alles für den Sieg.

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